Weit weg und doch zu Hause

Pai ist eine von diesen Städten, in denen es auf den allerersten Blick nichts zu sehen gibt. Sie ist sehr klein, wirkt ziemlich verschlafen und es gibt im Prinzip nur eine Straße, auf der jeden Abend ein Nachtmarkt stattfindet. 
In Südostasien gibt es wirklich viele Nachtmärkte. Es gibt neben einer Menge verschiedener Essensstände auch eine Menge Stände mit allem anderen: Kleidung, Spielzeug, Souveniers, Schmuck, Kunst, wasauchimmer. Man findet eigentlich alles und gleichzeitig gar nichts mehr wieder.
Pai ist anders. Nach bereits einem Abend kennt man den Nachtmarkt und die ganze Stadt. Man weiß direkt, wo man etwas findet und fühlt sich gleich ein bisschen wie zu Hause.

Die "Innenstadt" hat man also relativ schnell abgehackt. Warum bin ich dann trotzdem 6 Nächte geblieben? Weil es drumherum ziemlich viel zu entdecken gibt. Und am besten auf einem Roller.
Zusammen mit Marcel und Leander, die ich zuvor in Chiang Mai bei der Dschungel-Wanderung kennengelernt habe, fuhr ich durch die Gegend. Es gibt Verschiedenes zu entdecken. Beispielsweise Aussichtspunkte. 
Eine riesige weiße Buddhastatue.
Den Pai Canyon, welcher besonders schön zum Sonnenaufgang- oder Untergang ist.
Lod Cave. Eine ziemlich beeindruckende und wirklich große Höhle mit sehr vielen Fledermäusen. 
Und ein kleines bisschen mehr.
Die Zeit in Pai war wirklich sehr schön. Total entspannt und perfekt zum runterkommen. Ich glaube irgendwo hier habe ich endlich halbwegs realisiert, dass ich in einer ganz anderen Welt bin. Und gleichzeitig aber auch irgendwie zu Hause. Das ist Pai.

Und das war auch mein letzter Stop in Thailand. Als nächstes geht's nach Laos. 

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